Kauri dieback – jetzt auch auf der Coromandel Halbinsel

Jetzt auch Coromandel! In einem meiner letzten Beiträge habe ich euch von den stolzen und schönen [→ Kauri Bäume erzählt. Eine bisher nicht zu stoppende Seuche, genauer gesagt ein pilzartiger Krankheitserreger, bedroht die Urgetüme Neuseelands. Der Pilz verbreitet sich über die Wurzeln und lässt mit der Zeit die Bäume absterben. Dabei spielt das Alter der Bäume keine Rolle, ob jung oder alt, einmal infiziert, bedeutet das das Ende des Baums. Bisher blieben die Kauri Bäume auf der Coromandel Halbinsel von der Krankheit verschont. Doch jetzt ist die Krankheit auch dort festgestellt worden. Somit sind beinahe alle Kauri Gegenden von „Kauri dieback“ (Wissenschaftlicher Name: Phytophthora taxon agathis) befallen.

Dabei geben sich die Neuseeländer so viel Mühe um Ihren Mammutbaum zu retten und wieder in ausreichender Zahl anzupflanzen. Seit 1999 wurden auf der Coromandel Halbinsel 40.000 Kauris angepflanzt. Sollte das alles umsonst gewesen sein?

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema findet ihr auf dem [→The New Zealand Herald.

Besucht Ihr Neuseeland und möchtet euch die Kauri Bäume auf der Nordinsel anschauen, dann gelten folgende Regeln:

  • Bleibt auf den ausgeschilderten Wegen
  • Verlasst auf gar keinen Fall den Weg und tretet nicht an die Bäume heran (dadurch werden Wurzeln beschädigt, die direkt unter der Waldoberfläche liegen)
  • Macht eure Schuhe vor der Wanderung sauber, bzw. desinfiziert diese am Start der Wanderung (in der Regel stehen spezielle Sprühfässer dafür an den Eingängen bereit)
  • Macht keine Dummheiten nur um ein spezielles Fotos machen zu können. Schaut euch die Baumriesen an und lasst euch von ihrer Magie verzaubern.
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