Craters of the Moon – Mondlanschaften auf Neuseeland

Craters of the Moon

Knappe 10 Minunten Autofahrt von den Huka Falls befindet sich der erste lebendige Park – oder sollte ich sagen die ersten Mondkrater im neuseeländischen Grün. Der [← Park Craters of the Moon ist quasi der Startpunkt für die Vulkanerlebniswelt im Freien.

Dabei handelt es sich um einen sich immer noch ausbreitenden geothermalen Park . Durch die dünne Erdkruste steigen die Hitze und Gase aus der Erde empor und verändern die Landschaft langsam aber stetig. Einige der Krater, die sich mitten im grünen Tal befinden blubbern, zischen und stoßen ununterbrochen Dampf aus der Tiefe der Erde. Dieser riecht nicht selten nach…? Richtig, nach faulen Eiern. Teilweise ist das klassische Grün abgestorben und neue Pflanzen wie Farne und Moose haben den freien Raum eingenommen. Bäume und Sträucher halten die Hitze nicht aus, und sind somit im Park längst ausgestorben.
Die Baumgrenze zum Park könnt ihr gut erkennen, wenn ihr den Blick vom höchsten Punkt einmal schweifen lasst.

Für den Rundwanderweg benötigt ihr ca. 45 Minuten. Wenn ihr noch die obere Schleife mitmacht, dürft ihr noch einmal 20 Minuten hinzufügen.

Ein gut gemeinter Rat: Sollte es am Tag eures Besuches heiß sein, dann verschiebt die Moon-Tour besser. Denn die Wahrscheinlichkeit einen Hitzeschlag zu erhalten, ist groß. Wir sprechen da aus Erfahrung. Im gesamten Park-Areal gibt es nämlich so gut wie keinen Schatten. Die Hitze kommt somit von unten und oben.

Entstehungsgeschichte der Krater

Sehr interessant ist, dass die „Craters of the Moon“ eigentlich Menschen gemacht sind. Durch die Inbetriebnahme eines geothermalen Kraftwerks in 1958 sankt der Wasserspiegel vom Wairakei Field. Dadurch wurde das restliche Wasser heißer und es wurde mehr Dampf erzeugt. Der Dampf suchte sich seinen Weg und trat im heutigen Park aus der Erde. Bis heute steigt der thermale Aktivität und sorgt dafür, dass der Park immer größer wird.

Für den Start ist der Craters of the Moon Park ganz interessant und nett. Man lernt, bei welchen Temperaturen Bäume und Büsche absterben und welche Hitze Farne, Flechten und Moos überstehen können. > Schaut euch dafür einfach die Fotos an.

Richtig sptektakulär ist der Park jedoch nicht. Habt ihr zu wenig Zeit und müsst zwischen den Parks wählen, dann würde persönlich diesen als erstes von der Liste streichen und als letztes Wai-O-Tapu. Dazu aber später mehr. In jedem Fall solltet ihr aber, wie oben auch schon kurz erwähnt die [→ Huka Falls besuchen.

 

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