Tourenvorschlag: Von Auckland nach Orewa

von Nordinsel

Nach einer sanften Landung in Auckland, der NZ Immigration-Kontrolle und einem zusätzlichen Scan unserer Reisekoffer – diesmal waren es die Wanderschuhe die kontrolliert wurden – konnte unser Urlaub starten. Wo war nochmal der Transfer zur Autovermietung? Schnell an der Schautafel nachgesehen und schon ging es mit einem Kleinbus samt Anhänger zum Verleiher.

Nach kurzer Fahrt und einigen Formalitäten konnten wir unser fahrbares Zuhause für die nächsten Wochen in Augenschein nehmen.
Alles vorhanden? Nein, es fehlten die wichtigsten Gläser, die Weingläser! Und – unbedingt notwendig, da sehr praktisch – eine Kordel zum Befestigen der Gardinen! Aber nach diesen kleinen Reklamationen ging es ans Putzen, Einräumen und Verstauen. Die Koffer konnten wir glücklicherweise beim Verleiher für die nächsten vier Wochen wegsperren.

Erst einkaufen…

Alles verstaut? Okay, dann mal gestartet. Erstmal zum nächsten Supermarkt. Unsere Wahl, da quasi um die Ecke, war der Countdown. Dazu mussten wir erst nochmal ein Stück Richtung Flughafen fahren. Gut, um sich schon mal an den Camper zu gewöhnen.

Beim ersten Großeinkauf stockt einem an der Kasse kurz der Atem. So viel Geld… 228,67 NZ$ zeigte die Kasse an. Aber neben Klorollen, Sonnencreme und Spüli müssen natürlich der Kühlschrank und die Vorratsschränke komplett gefüllt werden. Außerdem lieben wir es uns unbekannte Dinge zu kaufen und auszuprobieren.

Unser erster Einkauf bei Countdown

Unser erster Einkauf bei Countdown

dann über neuseeländische Straßen …

Gott sei Dank hatte unser Britz Camper Venture eine Automatik und diesmal sogar eine Servolenkung. Bei unserer ersten Reise in 2011 gab es noch einige Modelle mit Gangschaltung und ohne Servolenkung – bei den kurvigen Straße in Neuseeland eine echte Herausforderung!

Da wir uns direkt nach dem Flug keine lange Strecke zumuten wollten, war unser erstes Ziel der TOP 10 Holiday Park Orewa Beach, ca. 60 Kilometer nördlich von Auckland. Da der Flughafen aber eher südlich liegt, führte uns unser Weg mitten durch den dichten Verkehr in Auckland.
Gar nicht so einfach, wenn man plötzlich 3,5 Tonnen und 7 Meter lenken muss – aber nur nicht aus der Ruhe bringen lassen und einfach im Verkehr mit schwimmen. Wahrscheinlich fahren die Neuseeländer besonders vorsichtig, wenn sie ein Wohnmobil sehen – denn sie wissen, da sitzt ein Tourist am Steuer.

Harbour Bridge in Auckland

Harbour Bridge in Auckland

… zum Ziel: Orewa Beach

Der State Highway 1 N führte uns nach Norden. Dieser Highway war mehrspurig und gut zu befahren. Ab und zu konnten wir den Sky Tower von Auckland sehen. Über die Habour Bridge ging es weiter nordwärts. Der SH 1 ist nach Silverdale ein Stück mautpflichtig, da wir jedoch zur Küste wollten, bogen wir vorher auf den Hibiscus Coast Highway ab. Nach einem kurzen Stück, waren wir dann bereits am Ziel: dem [→ TOP 10 Orewa Beach. Er machte seinem Namen alle Ehre, denn er liegt direkt am Strand. Wir nutzten die Gelegenheit und entspannten unsere Füße im Pazifik … das tat gut.
Bei diesem Campingplatz handelt es sich nicht um einen typischen Top 10. In der Regel werden diese von ausländischen Touristen genutzt, weniger von Einheimischen. Hier jedoch gab es eine ganze Reihe an Dauercamper, was dem Platz viel Leben einhauchte. Man merkte, Auckland war nicht weit und Orewa war wohl ein Naherholungsort.

BBQ - ein Außengrill am Wognmobil ist eine tolle Sache!

BBQ – ein Außengrill am Wohnmobil ist eine tolle Sache!


Das gute an einem Camper – man hat alles dabei und ist total flexibel. Somit gab es zum Start erst einmal einen selbst aufgebrühten Kaffee und sehr gut schmeckende Muffins. Abends ganz der Tradition entsprechend, ein gutes BBQ mit Wein, Bier und Fleisch. Den eigenen BBQ im Camper zu haben, hat somit auch seine Vorteile. Wie so häufig in Neuseeland kühlt der Abendwind, der immer vom Meer her weht, die Luft schnell ab. Zudem erreichte uns früh die Müdigkeit – der Flug saß uns noch in den Knochen. Um neun Uhr lagen wir tief schlummernd im Bett. Endlich wieder liegen mit einer richtigen Bettdecke! Die neuseeländischen Nachbarn wird dies kaum erstaunt haben. In der Regel ist spätestens um 22 Uhr auch bei den Einheimischen Schicht im Schacht. Lang andauernde und ausgedehnte Parties sind dort eher die Ausnahme als die Regel. Die neuseeländische Stille umgab uns und wir konnten herrlich schlafen. Wir waren endlich angekommen!

Von Orewa aus gibt es einen wunderbaren Weg weiter nach Russell, in die Bay of Islands [→Tourenvorschlag nach Russell.

 

Wenn dir der Beitrag gefällt, teile ihn mit deiner Welt:

Hier gibt’s weiteren Lesestoff:

Rundreise: In 21 Tagen um die neuseeländische Südinsel

Als Neuseeland-Urlauber will man die Zei vor Ort besonders gut nutzen. Aber wie bringt man all die schönen Orte, die netten Leute, die üppige Fauna und Flora in
„nur“ 3 Wochen unter? Im Beitrag erfahrt ihr mehr über die Route!

Weltklasse: Neuseeländischer Wein & ein deutscher Sommelier

Neuseeländische Weine sind ganz besonders gute Tropfen. Woher das kommt, erklärt euch Markus, ein junger Sommelier aus München.

Sehnsucht nach Neuseeland? Zwei Bildbände zum Trösten!

Im Kunth Verlag sind zwei Bücher mit Bilder zum Träumen über Neuseeland erschienen: „Das Neuseeland Buch – Highlights eines faszinierenden Landes“ und „Unterwegs in Neuseeland – Das grosse Reisebuch“.

Windige Schönheit – Wharariki Beach

Farewell Spit, der äußerste Norden der Südinsel, ist jedem Neuseeland-Reisenden ein Begriff. Die Region hat jedoch noch viel mehr zu bieten. Wenn ihr auf dem Weg zum Farewell Spit kurz vorher links abbiegt, könnt ihr eine windige Schönheit an der Tasman See entdecken: die Wharariki Beach.

Unterwegs mit der Eisenbahn – Neuseeland auf Schienen

Neuseeland mit dem Zug erkunden ist eine Alternative zum Wagen und Camper. Mehrere Zugverbindungen stehen euch dafür zur Verfügung. Und alle bieten wunderschöne Aussichten.

Rauf auf den Rocky Mountain!

Rocky Mountain und Neuseeland? Ja richtig und es liegt keine Verwechslung vor. Auf Neuseeland ist ja bekanntlich (fast) alles möglich. So auch eine Wanderung auf den Rocky Mountain. Was die Kanadier und Amerikaner in der Mehrzahl haben, besitzen die Neuseeländer in der Einzahl.

Die schönsten Rundungen Neuseelands – Moeraki Boulders

Steine, Steine, nichts als Steine. Auf dem Strandabschnitt bei Hampden – 50 km vor Dunedin – muss vor Urzeiten ein Boule-Platz gewesen sein. Die runden Steinkugeln liegen verstreut im Sand herum. Einzeln oder in Gruppen – ganz intakt oder schon von der Zeit gezeichnet. Dies müssen die bekannten Moeraki Boulders sein.

Akaroa – entspannt ankommen auf Neuseeland

Welche Station soll die erste sein, nach der Landung in Christchurch? Wir können euch Akaroa ans Herz legen. Wieso? Das erfahrt ihr im Beitrag.

Mount Cook – König der Southern Alps

Ein Berg, der in der Sprache der Maoris Wolkendurchstoßer (Aorangi) heißt, der muss schon etwas besonderes sein. Die Rede ist von Aoraki/Mount Cook dem höchsten Berg Neuseelands. Erfahrt in diesem Beitrag, warum sich ein Besuch von Mt. Cook in jedem Fall lohnt.

Pappe gegen Erdbeben

37 Sekunden sind genug um eine Stadt größtenteils in Schutt und Asche zu legen – auch die altehrwürdige Kathedrale Christchurchs

#45TageNZ – Reiseroute Nordinsel

52 Tage Neuseeland pur! 7 Tage mehr als ursprünglich geplant. Ein Traum. Wir stellen euch unsere Route auf der Nordinsel vor!

Sehnsucht nach Neuseeland? Zwei Bildbände zum Trösten!

Im Kunth Verlag sind zwei Bücher mit Bilder zum Träumen über Neuseeland erschienen: „Das Neuseeland Buch – Highlights eines faszinierenden Landes“ und „Unterwegs in Neuseeland – Das grosse Reisebuch“.

Tarawera Falls – ein Wasserfall, der aus dem Nichts entspringt

Mitten im grünen Urwald der Bay of Plenty liegt etwas versteckt ein Wasserfall, der scheinbar aus dem Nichts entspringt. Ein magischer Ort, der zum Verweilen einlädt.

Mit der R. Tucker Thompson die Bay of Islands erkunden

Die Schönheit der Bay of Islands erlebt man am besten ganz klassisch auf dem Wasser. Mit dem Zweimaster R. Tucker Thompson wird die Schifffahrt zu einem Highlight.

Geheimtipp: Wandern in der Kaitake Range

Die Kaitake Range liegt ganz in der Nähe vom Mount Taranaki. Dort gibt es einen schönen Wanderweg mit sehr wenig Tourismus. Ein Kleinod im Egmont National Park.

Tongariro Alpine Crossing – Tanz auf dem Vulkan

Es ist heiß, der Weg ist steinig und die Sonne brennt. Willkommen zum Tongariro Alpine Crossing – dem bekanntesten 1-Tages Marsch Neuseelands.

White Island – ein Vulkan zum Anfassen

Knapp 50 km vor der neuseeländischen Küste erhebt sich der Vulkan majestätisch aus dem Meer: White Island – die einzige Vulkaninsel von Neuseeland

Weltklasse: Neuseeländischer Wein & ein deutscher Sommelier

Neuseeländische Weine sind ganz besonders gute Tropfen. Woher das kommt, erklärt euch Markus, ein junger Sommelier aus München.

Work & Travel: Leben unter Kiwis

Max ist frische 20 Jahre jung und hat sich im September 2014 alleine auf den weiten Weg nach Neuseeland gemacht. Auf der Nordinsel startete er seine Abenteuer-Zeit und ist nun in Nelson auf der Südinsel angekommen. Das ist seine Geschichte.

Silica Rapids Walk im Tongariro National Park

Der Tongariro National Park hat eine Vielzahl von Wanderungen. Ein sehr schöner und einfacherer Weg mit echter Farbenpracht ist der Silica Rapids Walk.

Rauf auf den Rocky Mountain!

Rocky Mountain und Neuseeland? Ja richtig und es liegt keine Verwechslung vor. Auf Neuseeland ist ja bekanntlich (fast) alles möglich. So auch eine Wanderung auf den Rocky Mountain. Was die Kanadier und Amerikaner in der Mehrzahl haben, besitzen die Neuseeländer in der Einzahl.

White Island – ein Vulkan zum Anfassen

Knapp 50 km vor der neuseeländischen Küste erhebt sich der Vulkan majestätisch aus dem Meer: White Island – die einzige Vulkaninsel von Neuseeland

Where to stay – Campingplätze auf Neuseeland

In Neuseeland gibt es zahlreiche kommerzielle wie freie Campingplätze. In diesem Beitrag erfahrt ihr, welcher Campingplatz für euch der richtige ist.

Tipps für den optimalen Camper

Den optimalen Camper zu finden ist nicht so einfach. Wir zeigen euch auf, auf was ihr bei der Auswahl achten solltet.

Rundreise: In 37 Tagen um die neuseeländische Nord- und Südinsel

Eure Anfrage lautete: Was können wir alles in 37 Tagen auf der Nord- und der Südinsel sehen. Wir haben geantwortet und euch einen Plan zusammengestellt.

Lesefutter für Neuseeland-Liebhaber/innen

Im Gegensatz zu den universellen Reiseführer fokussieren sich die speziellen Reiseführer auf bestimmte Themen. In diesem Fall entweder auf Reisen mit dem Camper, auf Wanderrouten oder auf die Herr der Ringe Locations. Für „Erstreisende“ können diese Bücher als Ergänzung dienen, einen umfassenden Reiseführer ersetzen diese jedoch nicht.

Roys Peak Track – in Serpentinen zum schönsten Panorama

Der Roys Peak Track führt einen hoch über den Lake Wanaka – von dort oben gibt es eine wahnsinnige Panoramasicht auf Mt. Aspiring und Wanaka.

Lake Taupo und sein tosendes Ende

Mitten im Herzen der Nordinsel Neuseelands liegt der größte See des Landes, der Lake Taupo. Eine Besonderheit liegt im Abfluss des See-Wassers. Das Wasser des Sees fließt in den den Waikato River – dem längsten Fluss Neuseelands. Und damit beginnt das Naturschauspiel.

45 Tage Neuseeland: Prioritäten für die Camper-Auswahl

So langsam müssen wir uns um den Camper Gedanken machen. In einem weiteren Beitrag haben wir schon über die Ausstattungsmerkmale geschrieben, darum haben wir uns diesmal „nur“ über die Prioritäten geeinigt.

Wie eine Weltreise bzw. ein Backpacker Abenteuer vorbereiten?

Wer eine Weltreise unternehmen möchte, braucht eine gute Vorbereitung. Jörg erzhält euch worauf ihr achten solltet.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)
Loading...