Tourenvorschlag: Von Russell nach Cape Reinga

von Nordinsel

Unser Tourenvorschlag führte uns in den hohen Norden. Cape Reinga war unser Ziel. Auch ein Ziel: Antizyklisch fahren um den Touristenbussen zu entgehen, also erst abends dort oben ankommen. Somit hatten wir den ganzen Tag Zeit um den Weg zu genießen.

Ab auf die Fähre

Auf der Fähre von Okiato nach Pahia

Auf der Fähre von Okiato nach Pahia

Um nicht das ganze Waikare Inlet auf Gravel Roads umfahren zu müssen – ein Umweg von zwar nur 35 km – nahmen wir die [→ Fähre von Okiato nach Pahia. Für 20 NZ$ setzten wir bei ruhigem Wetter über. Im sehr touristischen Städtchen Pahia kann man die [→ Waitangi Treaty Grounds besuchen. Wir haben die Touristenbusse allerdings links liegen gelassen. Nach einem kleinen Abstecher zu den [→ Haruru Falls ging es weiter nach Kerikeri. Dort konnten wir das älteste Steinhaus und das älteste Holzhaus Neuseelands bewundern. Das Parken mit den langen Campern war in der Stichstraße etwas schwierig. Wir haben uns dann einfach an die Bushaltestelle gestellt. Besser Parken kann man allerdings auf dem Carpark an der Landing Road.

Nach dem Betrachten alter Steine zog es uns dann zum nächsten Wasserfall: Die Rainbow Falls – ebenfalls einen Abstecher wert, diese liegen kurz vor Kerikeri.

Karibische Sandstrände

Bei Waipapa folgten wir wieder der SH 10 in Richtung Norden. Nach ungefähr 13 km bogen wir nach rechts auf die Matauri Bay Road. Wir wollten noch ein Stück Küste erleben. Unser Ziel war die Matauri Bay – Sandstrand, blaues Meer, Erholung pur. Also fuhren wir mit dem Camper runter an den Strand. Packten die Stühle aus und öffneten die gekühlten Getränke.

Mangonui Fish Shop

Mangonui Fish Shop

Nach dieser Erholungspause ging es weiter Richtung Norden. Nächstes Ziel war Mangonui (wegen des [→ Mangonui Fish Shops). Wir haben in vielen Reiseführern gelesen, dass es hier die besten Fish & Ships geben sollte. Uns hat der Laden nicht wirklich überzeugt. Aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache. Über die Wanui Road fuhren wir erst noch ein Stück die Küste entlang. Nach schönen Ausblicken führte uns die Straße bald wieder ins Landesinnere und zur SH 10. Bald trafen wir bei Awanui auf die SH 1, der wir weiter nach Norden folgten.
Die „Landzunge“ rauf bis Cape Reinga war nicht wie erwartet flach und übersichtlich sondern grün, hügelig, bewaldet und sandig. Graslandschaften mit vielen Kühen und Schafen begleiteten unseren Weg. Die Straße folgte vielen Kurven und Wendungen, wir brauchten viel länger als gedacht.

Cape Reinga und Tapotupotu Bay

Gleichzeitig waren wir überrascht, wie viel Verkehr unterwegs war. Je näher wir zur Spitze kamen, desto weniger Zivilisation war unterwegs. Am Cape Reinga waren wir dann fast alleine. Unsere Planung ging auf, wir sahen keinen Touristenbus. Unsere Belohnung waren: tolle Bilder vom Leuchtturm, den zusammenfließenden Meeren (Tasman See und Pazifik), dem beginnenden Sonnenuntergang und die grandiose Natur. Nach vielen Aahs und Ohhhs ging’s zur [→ DOC Campsite Tapotupotu Bay. Wir fuhren ein paar Kilometer zurück und bogen dann nach links in eine Gravel Road ein (Vorsicht, die Einfahrt ist leicht zu übersehen).
Nach einigen Kilometern und Höhenmetern abwärts auf der gut ausgebauten Straße standen wir (fast) am Strand. Unsere Miete zahlten wir bei der DOC Platz-Wärterin die in einem alten Wohnwagen wohnte. Als Windschutz hatte Sie einige noch ältere Camper über Eck aufgestellt – Neuseeland halt. Bevor die Dunkelheit hereinbrach grillten wir und genossen die frische Luft. Natürlich mit einem guten neuseeländischen Weißwein.

Länge des Tourenvorschlags

Die gesamte Strecke von Russell bis Cape Reinga ist asphaliert und gut zu fahren. Die Gravel Road zur DOC Campsite Tapotupotu Bay ist auch mit einem großen Camper zu bewältigen (siehe Fotogalerie unten letztes Foto). Für die ca. 270 km benötigt ihr als reine Fahrzeit ca. 5 Stunden. Mit den vielen Zwischenstopps bei Wasserfällen oder Fish & Chips Shops solltet ihr einen ganzen Tag einplanen.

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